Ein Schultag im Jahr 1910

Besuch der Klasse 4d im Hessenpark

Am Donnerstag, den 18.05.2017 machte sich die Klasse 4d auf den Weg zum Hessenpark. Wir trafen uns am Rödelheimer Bahnhof und kurz vor 9.00 Uhr ging es los.

 

Über Bad Homburg fuhren wir mit der Taunusbahn bis zum Bahnhof Saalburg/Lochmühle. Von dort aus ging es durch den Wald und ein kurzes Stück auch über Stock und Stein und querfeldein bis wir Obernhain erreichten. Von dort aus war es nicht mehr weit bis zum Hessenpark.

 

Im Hessenpark erwartete uns dann unsere „Lehrerin“, Frau Schmidt. Sie trug einen knöchellagen Rock, eine enge Jacke, die Haare waren zu einem Dutt frisiert. Sie wirkte ganz schön streng!

 

Die Jungen und Mädchen mussten sich in 2 Reihen der Größe nach aufstellen. Das hat schon mal ganz schön lange gedauert ...

 

Zwischendurch wurde schon einmal darauf geschaut, wie die Haare gekämmt waren, die Schuhe aussahen, kurz gesagt, ob wir alle sauber und ordentlich aussehen.

 

Im Klassenzimmer saßen dann auf der linken Seite die Mädchen und auf der rechten Seite die Jungen. Ganz vorne saßen früher die Kinder im 1.Schuljahr, dahinter dann das 2., 3. und 4. Schuljahr. Am Ende des Schuljahres wurde man „versetzt“, d.h. die Kinder rückten eine Bank weiter.

 

Frau Schmidt erzählte uns, wie die Kinder im Jahr 1910 in der Schule gelernt haben. Es wurde viel geschrieben und auswendig gelernt – ein Lehrer hatte bis zu 100 Kinder gleichzeitig!

Magritte in der Grundschule

Vor einigen Wochen besuchten alle vierten Klassen die Magritte-Ausstellung in der Frankfurter Schirn. Museumspädagoginnen führten die KIassen durch die Ausstellung, wobei die Kinder einzelne Werke des surrealistischen Malers näher betrachteten und besprachen.

 

Im Anschluss an den Besuch der Ausstellung  kamen Museumspädagogen in unserer Grundschule, um die Kinder anzuleiten, eigene Bilder im Stile des Künstlers anzufertigen, der naturalistische Darstellungen von Gegenständen malte, aber diese durch deren ungewöhnliche Zusammenstellung fremd machte.

 

Die Museumspädagogen besuchen insgesamt mehrmals die vierten Klassen und man darf gespannt sein, welche Werke da unter fachkundiger Leitung noch entstehen werden.

 

Michael Ende

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Es gibt manchmal im Lauf der Welt besondere Augenblicke (...), wo es sich ergibt, dass alle Dinge und Wesen, bis zu den fernsten Sternen hinauf, in ganz einmaliger Weise zusammenwirken, so dass etwas geschehen kann, was weder vorher noch nachher je möglich wäre. Leider verstehen die Menschen sich im allgemeinen nicht darauf, sie zu nützen, und so gehen die Sternstunden oft unbemerkt vorüber. Aber wenn es jemand gibt, der sie erkennt, dann geschehen große Dinge.
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Michael Andreas Helmuth Ende
(* 12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt) war ein deutscher Schriftsteller.

Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautoren. Bücher wie "Die unendliche Geschichte", "Momo" und "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" waren internationale Erfolge und wurden vielfach für Film, Fernsehen und Theater adaptiert. Endes Werke verkauften sich über dreißig Millionen Mal und wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

(Quelle: Wikipedia)

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