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Arbeitslehre mal anders

Nach dem Tipp eines Schulfreundes haben auch wir versucht die Firma Revell zu fragen, ob sie uns Modelle zur Verfügung stellen würde – und wir hatten Erfolg!

 

Im Oktober bekamen einen Klassensatz Segelflugzeugmodelle plus Kleber, Zangen, Farben und Pinsel kostenlos zugeschickt. In 5 Doppelstunden versuchten die Schüler nun zu zweit oder alleine das Modell nach Anleitung zu bauen.Da war viel Geduld und Fingerspitzengefühl gefragt ... Manche übersprangen die ersten Schritte, weil sie schnell fertig sein wollten, jedoch das konnte nicht gut gehen.Dreimal war der erste Versuch total misslungen, sodass ein zweiter gestartet werden musste ... Einige hielten durch und wurden am Ende mit einer guten Note und dem guten Gefühl, etwas geschafft zu haben , belohnt.

 

Vielen Dank an die Firma Revell , die übrigens auch andere Klassen unterstützen würde! Wir können diese Aktion nur weiterempfehlen!


Die Klasse 8a und Herr Neustadt

Zeitzeugin zu Gast

Im Vorfeld des traditionellen Tags gegen Rassismus und Diskriminierung (9.11.17) an der Sek I konnten die Klassen 8a und 8b etwas Besonderes erleben.

 

Frau Edith Erbrich, gerade 80 geworden, kam zu uns, um von ihrem Leben unter dem Naziregime zu erzählen. Sie kam in Begleitung von Herrn Lüßmann, der geholfen hat, diesen Kontakt herzustellen. In einem knapp einstündigen Vortrag gelang es Frau Erbrich die Jugendlichen in ihren Bann zu ziehen. In bewegenden Worten erzählte sie von den Bombenangriffen auf Frankfurt, ihrer Deportation als 7-jährige ins KZ Theresienstadt, ihrem Überleben in diesem Lager und ihrer Befreiung am 8.5.1945.

 

Fast 60 Jahre hatte sie nicht über diese schwere Zeit gesprochen, bis sie jemand davon überzeugen konnte, wie wichtig doch gerade in unserer Zeit die wenigen noch lebenden Zeitzeugen für das Verstehen der Geschichte sind. Vielen Dank an alle, die diesen Besuch ermöglichten…

Besonders beeindruckt waren:

 

Ines: "...es hat mich sehr berührt und ich habe mich traurig gefühlt…“

Karolina: "...was sie als kleines Kind erlebt haben, würde ich nie aushalten…“

Raymond: "...ich möchte mich bei ihnen bedanken, weil ich soviel erfahren hab…“

Filip: "...ich finde sie richtig mutig…“

Serdar: "...ich hoffe, dass sowas nie mehr passiert…“

Rosa: "...ich hoffe, dass sie uns mal wieder besuchen…“

Drei Tage später ging die Klasse 8a den letzten Teil des Weges, den Frau Erbrich als Kind im Februar 1945 gehen musste, bevor sie deportiert wurde. Dieser Weg liegt hinter der EZB und wurde zum Gedenken an alle dort deportierten Juden gestaltet. Nach ihr wurde vor kurzem auch ein kleiner Weg benannt.

 

Die Einstellung dieser bewundernswerten Frau hat sie selbst in ihrem Buch "Ich habe das Lachen nicht verlernt“ deutlich gemacht.

 

Wir wünschen ihr alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, damit sie noch vielen jungen Menschen begegnet um ihnen als Zeitzeugin Geschichte lebendiger zu machen …

Doppelt gewonnen!

Nachdem die Klasse 7a im hessenweiten Nichtraucherwettbewerb einen Sachpreis (zwei transportable Kleinfeldtore und zwei Fußbälle) gewonnen hat, überlegte die Klasse, wer diesen bekommen sollte? Die Idee, die Tore und einen Fußball Kindern, die in der Flüchtlingsunterkunft in Rödelheim wohnten, zu schenken, fand am meisten Zustimmung. Schnell war ein Kontakt hergestellt und am letzten Schultag war die Übergabe durch die Klassensprecher an Björn Tute, der die Flüchtlingsinitiative ehrenamtlich koordiniert.


Vielleicht klappt es im neuen Schuljahr mit einem Besuch... Den zweiten Ball bekam übrigens mit 2,3 Notendurchschnitt Karim. Ein schöner Abschluss des Schuljahres ....

 

P. Neustadt (Klassenleiter)

Michael Ende

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Es gibt manchmal im Lauf der Welt besondere Augenblicke (...), wo es sich ergibt, dass alle Dinge und Wesen, bis zu den fernsten Sternen hinauf, in ganz einmaliger Weise zusammenwirken, so dass etwas geschehen kann, was weder vorher noch nachher je möglich wäre. Leider verstehen die Menschen sich im allgemeinen nicht darauf, sie zu nützen, und so gehen die Sternstunden oft unbemerkt vorüber. Aber wenn es jemand gibt, der sie erkennt, dann geschehen große Dinge.
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Michael Andreas Helmuth Ende
(* 12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt) war ein deutscher Schriftsteller.

Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautoren. Bücher wie "Die unendliche Geschichte", "Momo" und "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" waren internationale Erfolge und wurden vielfach für Film, Fernsehen und Theater adaptiert. Endes Werke verkauften sich über dreißig Millionen Mal und wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

(Quelle: Wikipedia)

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