Fit für den Beruf

Bis zum Ende ihrer Schulzeit an der MES haben unsere Schülerinnen und Schüler ein umfangreiches Programm zur Berufsorientierung durchlaufen.

 

 

 

 

Über die herkömmliche Berufsvorbereitung im Unterricht hinaus sind wir mit zahlreichen außerschulischen Organisationen vernetzt, die Hand in Hand zusammenarbeiten, um unsere Schülerinnen und Schüler optimal ins Berufsleben vorzubereiten.

 

Seit vielen Jahren arbeiten wir mit dem AWO-Jugendladen Rödelheim sowie dem Frankfurter Hauptschulprojekt der GjB zusammen, wo erfahrene Mitarbeiter unsere Schülerinnen und Schüler persönlich und individuell beraten, Kontakte zu Ausbildungsbetrieben herstellen und sie bei der Erstellung ihrer Bewerbungsunterlagen unterstützen.

 

Darüber hinaus pflegen wir exklusive Kontakte zu mittelständischen Unternehmen sowie zu unseren Partnerbetrieben, die unsere Arbeit unterstützen, indem sie u.a. Praktiums- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.

 

Gemeinsame Projekte mit Berufsschulen, eine enge Zusammenarbeit mit den Berufsberatern der Agentur für Arbeit sowie die Nutzung neuer Medien sind für uns selbstverständlich.

 

Ein 3-tägiges Bewerbungstraining in Bad Homburg in Zusammenarbeit mit dem Jugendladen Rödelheim und professionellen Coaches aus der freien Wirtschaft rundet unser umfangreiches Angebot zur Berufsorientierung ab.

 

BOP 2022

Vom 14. bis zum 25. März 2022 haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8d die Möglichkeit gehabt, an dem von der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main organisierten und
durchgeführten Berufsorientierungsprogramm BOP in Weiterstadt teilzunehmen.


Unsere Schüler und Schülerinnen wurden in fünf Gruppenaufgeteilt und haben in kleinen Gruppen in Werkstätten für Metall, Holz, Maler, Elektro und Friseure ihre ersten Erfahrungen gesammelt. Jede Gruppe hat immer zwei Tage in einer Werkstatt verbracht,danach gab es einen Wechsel, sodass jede Gruppe die Möglichkeit hatte, sich in jedem Bereich auszuprobieren.

 

Die Schülerinnen und Schüler haben Handy-Halter aus Metall in Form von Stühlen und Vogelhäuschen aus Holzgebaut, sie haben gesägt, geschliffen, geschraubt. Außerdem haben sie gelernt, wie man die richtigen Farbtöne durch eine Farbmischung bekommt, wenn man die Wände streichen möchte, oder wie man die Haare richtig kämmen oder tönen kann. Ab und zu gab es
auch einfach eine entspannende Kopfmassage. Auch die drei Lehrerinnen durften sich in allem ausprobieren. In diesen zwei Wochen haben wir alle gelernt, wie wichtig die Feinmotorik im Leben ist, was wir oft im Alltag vergessen, wenn wir zu viel Zeit mit elektronischen Geräten verbringen.

Einen Handy-Stuhl aus Metall selber herzustellen - abmessen, Metall aussägen, die
Löcher an den richtigen Stellen zu bohren - kann genauso viel Spaß machen, wie mit dem
Handy zu spielen.

 

Die Schülerinnen und Schüler waren stolz, etwas Handfestes
erschaffen zu haben, was sie auch nach Hause mitnehmen durften.

 

Text und Bilder: Justyna Thomann-Przygoda

 

Berufsorientierungsprojekt:

"Zeig, was du kannst!" von der Stiftung des Deutschen Handwerks 

Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung-Kompetenzen fördern

Oftmals gelingt Jugendlichen trotz hinreichender Kompetenzen der Übergang in die Berufsausbildung nicht, weil sie keine ausreichende Unterstützung erfahren. Zeig, was du kannst! unterstützt Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweigs, die etwas erreichen wollen, herkunftsbedingt aber auf ihrem Weg ins Berufsleben Hilfe benötigen. Häufig spielen individuelle Hürden und strukturelle Faktoren eine wichtige Rolle. Wir tragen dazu bei, dass die Teilnehmenden diese Hürden überwinden und ihren Weg in ein erfülltes Berufsleben meistern.

Seit 2007 bereitet das Programm die Jugendlichen mit einer professionellen und persönlichen Berufsorientierung auf die Berufswelt vor. Zurzeit ist es an zehn Standorten mit über 420 Teilnehmenden aktiv.

Von 2007 bis 2012 wurde Zeig, was du kannst! mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als Modellprojekt erprobt. Das Programm verbessert nachweislich Chancen: Mehr als 90 Prozent der Teilnehmenden schaffen den direkten Übergang in die Ausbildung oder auf die weiterführende Schule, um den nächsthöheren Schulabschluss zu erreichen. Die hohe Wirkung des Programms belegt auch eine Studie des Deutschen Jugendinstituts, die das Programm in seiner Modellphase evaluierte. Nur 3 Prozent der Jugendlichen brechen nach einer Befragung im Jahr 2018 ihre während der Programmteilnahme aufgenommene Berufsausbildung ab. Bundesweit sind es über 25 Prozent. 

 

Das Programm

Programmziel ist es, die Jugendlichen so in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen, dass sie ihren Bildungsweg eigenständig gestalten können. Zeig, was du kannst! fördert die Teilnehmenden über drei Jahre hinweg: Es setzt im vorletzten Schuljahr an und begleitet die Jugendlichen ein Jahr nach dem Wechsel in die Ausbildung oder auf die weiterführende Schule. So gelingt den Jugendlichen ein erfolgreicher Start in den neuen Abschnitt ihres Bildungsweges. An ausgewählten Standorten richtet sich Zeig, was du kannst! an Jugendliche mit Migrationshintergrund und an Careleaver – Jugendliche, die in Pflegefamilien oder Heimen aufgewachsen sind und mit Vollendung des 18. Lebensjahres aus diesen Strukturen herausfallen.

Das Programm bietet den Schülerinnen und Schülern eine professionelle und individuelle Berufsorientierung. Zu den Förderinstrumenten gehören ein kontinuierliches Coaching während der gesamten Förderzeit sowie halbjährliche Future Camps. Diese zweitägigen Workshops haben einen starken Praxisbezug und finden direkt in Unternehmen und betrieblichen Bildungszentren statt. Neben Bewerbungs-Trainings und Vereinfachten Assessment-Centern sind Betriebserkundungen fester Bestandteil. Dabei haben die Jugendlichen die Gelegenheit, mit Auszubildenden und Personalverantwortlichen zu sprechen und erhalten Einblicke in verschiedene Berufe.

 

Seit dem Schuljahr 2021/22 von Schüler:innen der Michael-Ende-Schule genutzt.

Kontakte zur Berufsberatung Frau Yemane

SKM_C3110211008083801.pdf
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Experience Handwerk 2021

Klasse 8a

Experience Handwerk 2021

Klasse 8d

Boys Day 2017

Schon Ende letzten Jahres hatten sich die Klasse 7a und der IK-Kurs II beim Paritätischen Wohlfahrtsverband für den Sozialparcour angemeldet.


Im Jugendhaus Heideplatz waren 7 Stationen, die Werbung für soziale Berufe machten, aufgebaut. Alle Schüler bekamen einen Laufzettel und wer alle Stationen absolvierte, bekam sogar noch ein Los für eine Tombola.


Typische Mädchenberufe gibt es ja eigentlich nicht mehr und so versuchten sich einige u.a. bei der Hauswirtschaft, als Kranken- oder Altenpfleger. Dabei war besonders das Knopfannähen, der Rollstuhl, der Blindenstock, das Verbinden diverser Verletzungen und der Parkinsontest gefragt. Nachdem fast jeder alle Stationen absolviert hatte, gab es etwas zu trinken und einen kleinen Snack. Dann stellten in einem Interview noch einige Azubis sich und ihre Ausbildung vor. Der eine oder andere kann sich jetzt vielleicht besser vorstellen, was ein Beruf im Sozialwesen bedeutet...

 

Die abschließende Preisvergabe bei der Tombola war für uns ein voller Erfolg, denn nicht nur jeder zweite bekam einen Preis - Wir bekamen auch die Hauptpreise: ein Eintrachttrikot und ein Paar Kopfhörer!


Also diesen Tag werden einige nicht so schnell vergessen und im Herbst wird dann schon der nächste Boys Day 2018 geplant...


P.Neustadt/J.Schlier

Michael Ende

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Es gibt manchmal im Lauf der Welt besondere Augenblicke (...), wo es sich ergibt, dass alle Dinge und Wesen, bis zu den fernsten Sternen hinauf, in ganz einmaliger Weise zusammenwirken, so dass etwas geschehen kann, was weder vorher noch nachher je möglich wäre. Leider verstehen die Menschen sich im allgemeinen nicht darauf, sie zu nützen, und so gehen die Sternstunden oft unbemerkt vorüber. Aber wenn es jemand gibt, der sie erkennt, dann geschehen große Dinge.
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Michael Andreas Helmuth Ende
(* 12. November 1929 in Garmisch; † 28. August 1995 in Filderstadt) war ein deutscher Schriftsteller.

Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautoren. Bücher wie "Die unendliche Geschichte", "Momo" und "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" waren internationale Erfolge und wurden vielfach für Film, Fernsehen und Theater adaptiert. Endes Werke verkauften sich über dreißig Millionen Mal und wurden in über vierzig Sprachen übersetzt.

(Quelle: Wikipedia)

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